Wohnen +

Projekt Wohnen +    zeitlich befristeter Wohnraum zur Nutzung und Betreuung

 

Die Idee

Unser Verein mietet Ihren Wohnraum an, schließt mit potentiellen Nutzer*innen diesbezügliche Betreuungs- und Nutzungsverträge ab und die drei Parteien, Wohnungsvermieter*in, Mieter und Nutzer*in proben für ein Jahr eine zufriedenstellende Nutzung des Wohnraums. Wir als Mieter übernehmen auch gerne die Renovierung vor Einzug. Sollte, und das dürfte der Regelfall sein, Alles zur Zufriedenheit verlaufen, wird der Mietvertrag an die Nutzer*in übergeben werden können.

 

Hausbesuche sind Bestandteil unserer Betreuungs- und Nutzungsverträge mit unseren Klient*innen die den zur Verfügung gestellten Wohnraum nutzen sollen. Die Unterstützung auch in Wohnungsbelangen gehört ebenso dazu.

 

In jedem Fall stehen wir unseren Vermieter*innen und Klient* innen jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung.

Für unsere regelmäßigen Hausbesuche und die Arbeit unseres Betriebshandwerkers in den Wohnungen ist optimal, möglichst Wohnungen örtlich nahe beieinander zu mieten.

 

 

Das Ziel

Unser Projekt hat zum Ziel, die soziale und berufliche Situation unserer Klient*innen zu verbessern und sie zu verselbständigen.

 

 

Der Hintergrund

Schon seit einigen Jahren fällt es uns immer schwerer, unsere Klient*innen im Anschluss an unsere Wohnprojekte in eigenen Wohnraum zu vermitteln. Das ist vor allem bei Personen, deren Resozialisierung weitestgehend erfolgreich war, sehr schade. Auch die Registrierung beim Amt für Wohnungswesen führt inzwischen in den seltensten Fällen zum gewünschten Erfolg, die Konkurrenz auf dem Wohnungsmarkt ist auch bei Sozialwohnungen einfach zu groß.

 

 

Der Kontakt

Für eventuelle Rückfragen stehen wir selbstverständlich gerne auch für persönliche Vorsprachen zur Verfügung.

Kollegiales Fachgespräch

am 03.12.2018

 

Wie jedes Jahr fand auch 2018 unser Kollegiales Fachgespräch statt.

 

Thema war diesmal Glücksspielsucht. Herr Abel von der Fachberatung Glücksspielsucht im SHZ Wiesbaden hat den sehr informativen und kurzweiligen Vortrag mit dem Titel „Wenn Glücksspiel Leiden schafft“ gehalten.

 

Herrn Abel danken wir an dieser Stelle nochmal ganz herzlich.

 

Bei allen 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmern möchten wir uns für ihr  Erscheinen, das Interesse an dem Thema und dem anschließenden gemeinsamen Austausch ebenfalls herzlich bedanken.

 

Über eine erneute rege Teilnahme an dem Kollegialen Fachgespräch 2019 würden wir uns freuen.

 

Für die anstehenden Feiertage und das neue Jahr wünschen wir nur das Beste.

 

Das Team der Haftentlassenenhilfe e.V.

Knapp Vorbei

 

Frühintervention für jugendliche und heranwachsende Beschuldigte, Angeklagte und Straftäter*innen


Die Haftentlassenenhilfe hat in Abstimmung mit dem Landespräventionsrat das Frühinterventionsprojekt Knapp Vorbei entwickelt, ein Gruppenangebot für jugendliche und heranwachsende Beschuldigte, Angeklagte und Straftäter*innen.

Ein wesentlicher Baustein des Projekts sind Gespräche zwischen strafrechtlich auffälligen Jugendlichen und Heranwachsenden mit Hafterfahrenen. Die Begegnung mit hafterfahrenen Menschen und deren Biografie soll den Impuls zur Überprüfung des eigenen Standpunktes geben sowie zur Entmythologisierung von devianten Verhalten beitragen.

Jugendliche Erlebens- und Erlebniswelten unterscheiden sich signifikant von denen Erwachsener. Neben vielen gesellschaftlichen Entwicklungen spielen dabei auch typische Entwicklungsaufgaben des Jugendalters eine zentrale Rolle. Dies gilt in ganz besonderem Maße für den Bereich von Risikoverhalten. Hier will das Projekt seinen Beitrag leisten und sich dennoch nicht nur auf männliche Jugendliche und Heranwachsende ausrichten.

Mehr zu Knapp Vorbei finden Sie hier

 

 

Wir bedanken uns bei der Stadt Frankfurt für die finanzielle  Unterstützung zur Befüllung der  Weihnachtsbeutel für unsere Klientinnen und Klienten, die wir zur Freude dieser auf unserer gemeinsamen Weihnachtsfeier überreicht haben.

Kollegiales Fachgespräch

am 28.11.2017

 

Traditionsgemäß fand auch 2017 unser Kollegiales Fachgespräch statt. Thema war Bagatellkriminalität "In den Knast wegen ... das ginge auch anders!?"/Überlegungen zu einem rechts- und kriminalpolitisch angemessenen Umgang mit Ladendiebstahl.

 

Im Anschluss an den Vortrag von Frau Prof. Dr. Oberlies von der Frankfurter University of Applied Sciences konnten wir ihre Thesen in einer angeregten Diskiussiom erörtern und vertiefen.

Frau Prof. Dr. Oberlies danken wir an dieser Stelle nochmal sehr herzlich.

 

Bei allen 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern möchten wir uns für ihr  Erscheinen, das Interesse an dem Thema und den anschließenden gemeinsamen Austausch ebenfalls herzlich bedanken.

 

Über eine erneute rege Teilnahme an dem Kollegialen Fachgespräch 2018 würden wir uns freuen.

 

Für die anstehenden Feiertage wünschen wir bereits jetzt nur das Beste und genügend Zeit, damit auch ein wenig Ruhe einkehren kann. Im neuen Jahr mögen sich Ihre Ideen und Wünsche umsetzen.

Bleiben Sie gesund.

 

Das Team der Haftentlassenenhilfe e.V.

Unsere beiden Mitarbeiterinnen im Übergangsmanagement in der Justizvollzugsanstalt Dieburg, Beate Ebert und Simone Eisenhut, bei der Überreichung der Zertifizierungsurkunde durch den hessischen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und dem Vorstandsvorsitzenden der Weiterbildung Hessen e.V. Claus Kapelke. Sie bescheinigt unser hohes Qualitätsniveau bei der Durchführung unserer Aufgaben. November 2017

Ehrenbrief des Landes Hessen für unseren ehemaligen Geschäftsführer, Herrn Peter Rettenbeck

Wir freuen uns darüber, dass Peter Rettenbeck für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit als erster Vorsitzender des Landeszusammenschlusses für Straffälligenhilfe Hessen am 24.02.2017 den Ehrenbrief des Landes Hessen erhalten hat.

Gewürdigt wurde damit vor allem sein vorbildlicher Einsatz zur Verbesserung der Situation für inhaftierte und haftentlassene Menschen.

 

Wir haben das Qualitätssiegel als geprüfte Weiterbildungseinrichtung vergeben bekommen.

Es bescheinigt unser hohes Qualitätsniveau bei

der Durchführung unserer Aufgaben.

November 2016

Schuldnerberatung in den Justizvollzugsanstalten

 

Seit Juni 2016 ist der Verein Träger der Schuldnerberatung in den Justizvollzugsanstalten Darmstadt und Weiterstadt. Weitere Informationen finden Sie unter Arbeitsbereiche Schuldnerberatung in JVA

'Tipps zur Vorbereitung der Haftentlassung'

und

'Nach der Haftentlassung - Erste Schritte'

Beide Prüflisten sind für Interessierte und stehen hier zum Downloaden bereit.

Tipps zur Vorbereitung der Haftentlassung
Tipps zur Vorbereitung der Haftentlassun[...]
PDF-Dokument [193.2 KB]
Nach der Haftentlassung - Erste Schritte
Nach der Haftentlassung.pdf
PDF-Dokument [194.7 KB]

20 Jahre Einsatz für Haftentlassene - Ein guter Grund zum Feiern

 

Jubiläumsfeierlichkeiten des Beirats der Haftentlassenenhilfe e.V. am 08. Dezember 2015

 

Staatssekretär Thomas Metz aus dem Hessischen Ministerium der Justiz lobte bei den Feierlichkeiten zum 20-Jährigen Jubiläum des Beirats der Haftentlassenenhilfe e.V. die Arbeit des Vereins: „Der Verein Haftentlassenenhilfe ist seit vielen Jahren ein zuverlässiger und kompetenter Partner des Hessischen Ministeriums der Justiz im Bereich der Straffälligenhilfe. Mit seinen verschiedenen, vielfältigen und vom Hessischen Ministerium geförderten Projekten insbesondere zur Wohnraumversorgung leistet er einen wichtigen nachhaltigen Beitrag zur Resozialisierung und  sozialen Integration von Straffälligen und Strafgefangenen.“

 

Auch die Frankfurter Stadträtin, Frau Prof. Dr. Daniela Birkenfeld fand wertschätzende Worte:

„Es ist wie beim Wandern. Erst wenn ein Ausgangspunkt festgelegt ist, kann ein Weg gefunden werden, um ein Ziel zu erreichen. Der Verein Haftentlassenenhilfe e.V. gibt den Menschen genau diesen Ausgangspunkt um Ihnen neue Perspektiven zu eröffnen.“

Das Ehren- und Gründungsmitglied des Beirats und Leitender Oberstaatsanwalt a. D., Hubert Harth, berichtete Interessantes und Wissenswertes aus 20 Jahren Beiratsgeschichte.

 

Unter den Gästen befand sich auch der hessische Generalstaatsanwalt, Prof. Dr. Helmut Fünfsinn, und die Leiterin der Abteilung IV im hessischen Ministerium der Justiz, Frau Ruth Schröder.

 

Ziel des Beirats der Haftentlassenenhilfe e.V. war bei Gründung im Jahr 1995 entlassene Inhaftierte in befristet zu nutzenden Wohnraum aufzunehmen. Diese Aufgabe erfüllt das Projekt Schöne Aussicht. Zunächst zielte das Angebot nur auf eine U-Haft-Vermeidung und seit 1998 wurde es erweitert auf Verurteilte, die eine Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen und keine Wohnung haben.

 

„Dieser Auftrag gelingt gut, die Versorgung der Klientel mit Anschlusswohnraum gestaltet sich in den letzten Jahren jedoch immer schwieriger“, bemerkt Ralf Pretz, Geschäftsführer des Vereins.

„Sinnvolle Resozialisierung zielt auf die Veränderung des Verhaltens der Klienten, muss aber auch die Verhältnisse, in denen ehemals Inhaftierte leben, im Blick haben. Wesentliche Pfeiler von erfolgreicher Resozialisierung sind neben einer Verhaltensänderung und dem Aufbau tragfähiger sozialer Beziehungen, sinnvolle Beschäftigung und das Vorhandensein von adäquatem Wohnraum.

Bei dieser Aufgabe stößt die ansonsten überaus erfolgreiche Verbindung von Strafrechtspflege, Strafvollzug und freier Straffälligenhilfe, die im Beirat wirkt, an ihre Grenzen.“ führt Pretz weiter aus.

 

Die Feierlichkeiten dienten somit auch der Werbung um neue Mitglieder für den Beirat.

Seitens des Jugend- und Sozialamtes wird Frau Brigitte Schulz, Leiterin des Fachbereichs Soziales-Grundsatz Mitglied im Beirat werden.

Ziel wird sein, neben der Unterstützung der Aufgaben der Haftentlassenenhilfe e.V., eine Wohnraumversorgung für von Haft bedrohte Menschen und Haftentlassene zu erreichen, als realistische Chance zur Resozialisierung.

 

Momentan gehören dem Beirat der Leitende Oberstaatsanwalt Dr. Schreiber, der w. A. Richter Meilinger, Herr Lob, Anstaltsleiter der JVA Frankfurt I und Herrn Röhrig, Anstaltsleiter der JVA Frankfurt IV sowie Rechtsanwalt Herrn Guthke aus dem Vorstand der hessischen Strafverteidiger an.

 

Die Haftentlassenenhilfe existiert seit 36 Jahren. Der Verein ist mit seinen Aufgaben gewachsen und beschäftigt heute 19 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

In insgesamt zehn Arbeitsbereichen werden folgende unterschiedliche Ziele verfolgt:

Vermeiden und Verkürzen von Haft, Sichern der Übergänge von Haft in Freiheit, Stabilisierung nach Haft und Sichern des Lebensunterhaltes und der Teilhabe.

Projekt Abwenden von Ersatzfreiheitsstrafe

 

 

Mit neuen Projekten bei den Staatsanwaltschaften Frankfurt (seit 01.10.2013) und Darmstadt (seit 01.11.2013) konnten wir unsere Bemühungen zur Unterstützung von Menschen, die von Inhaftierung bedroht sind, ausbauen.

 

Ausgehend von den Erfolgen, die wir bei der Abwendung von Freiheitsstrafen (AvE) im Landgerichtsbezirk Wiesbaden machen konnten, wurde der Arbeitsansatz in enger Abstimmung mit dem Hessischen Ministerium der Justiz (HMdJ) und den Staatsanwaltschaften Frankfurt und Darmstadt eingerichtet.

 

 

Neuer Geschäftsführer

 

Zum 31. Oktober 2013 ist Herr Rettenbeck als Geschäftsführer aus unserem Verein ausgeschieden.

Neuer Geschäftsführer und Ansprechpartner in allen Vereinsangelegenheiten ist seit dem

1. November 2013 Herr Ralf Pretz.

Haftentlassenenhilfe ist Prävention

Haftentlassenenhilfe e. V.

Niddastraße 72

60329 Frankfurt

Kontakt

Rufen Sie einfach an unter

 

069 9450520

 

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Fördern

Mitgliedschaft oder Spendenwunsch

 

Nehmen Sie Kontakt zu

uns auf.

 

069 945052-22

 

oder

 

E-Mail

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Haftentlassenenhilfe e. V.
Haftentlassenenhilfe e. V.
Haftentlassenenhilfe e. V.