2019 in Kürze

 

Beratung und Betreuung

2019 haben sich 2.758 Personen mit der Bitte um Unterstützung an uns gewandt.

 

  • 1.415 Personen davon haben Hilfen rund um die Themen Haft, Haftvermeidung und Betreuung nach Haft angefragt.
  • Davon nutzten 316 Personen unsere Beratungs- und Betreuungsangebote, die wir im Rahmen unserer Beratungsstelle in Frankfurt vorhalten.
  • 80 nutzten das von uns in der JVA Dieburg vorgehaltene Übergangsmanagement.
  • Weitere 961 Personen wurden von uns mit dem Auftrag des Abwendens von Ersatzfreiheitsstrafe bei den Staatsanwaltschaften Darmstadt, Frankfurt und Wiesbaden beraten.
  • Auf die Hilfestellung der Schuldnerberatung in den JVA Darmstadt, Dieburg und Weiterstadt waren 138 Inhaftierte angewiesen.
  • 1.343 Personen nutzten das Angebot der Schuldnerberatung Frankfurt Ost.

 

Schwerpunkte

Als dringlichstes Problem stand auch in 2019 drohende oder bereits vorhandene Wohnungslosigkeit im Vordergrund der Beratung. Hilfe zur Wiedereingliederung ist deshalb zu allererst Hilfe bei der Beschaffung von Wohnraum. Die Vermeidung oder Überwindung von Wohnungslosigkeit nimmt vor diesem Hintergrund als Querschnittsproblem bei allen unseren Bemühungen eine zentrale Rolle ein. Ungenügende wirtschaftliche Absicherung, Schwierigkeiten bei der Arbeitsplatzsuche, Überschuldung und fehlende soziale Bindungen waren die weiteren Problemfelder.

 

40 Jahre Haftentlassenenhilfe e. V. … ein Grund zum Feiern.

Am 08.11.2019 haben wir unser 40jähriges Bestehen mit unseren Kostenträgern, Vertreter*innen aus der Landespolitik, Kooperationspartner*innen und Mitarbeiter*innen gefeiert.

Die kontinuierliche Ausweitung der Hilfsangebote des Vereins war nur denkbar durch eine breite Anerkennung und Förderung der Arbeit und das beständige Engagement.

 

Mit unserer Feier wollten wir Danke sagen, für die immer vertrauensvolle Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

 

Vernetzung

Unsere Arbeit funktioniert nur im Miteinander und mit Unterstützung vieler weiterer Hilfeangebote.

 

Arbeitskreis Straffälligenhilfe

Aufgrund vielfachen Wunsches haben wir den Arbeitskreis Straffälligenhilfe wieder ins Leben gerufen.

Mit ihm möchten wir den fachlichen Austausch von Kolleg*innen, die in ihren Arbeitsbereichen mit Menschen arbeiten, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind, fördern und Zugang zu Informationen über praxisrelevante Themen ermöglichen.

Bereits im Juni 2019 referierte Herr Dieter Althaus, Abteilungsleiter der der JVA Kassel 2, über den Behandlungsvollzug von Gewalt- und Sexualstraftätern der sozialtherapeutischen Anstalt.

Am 30.10.2019 fand in nun der Beratungsstelle der Haftentlassenenhilfe e.V. die zweite Veranstaltung dieses Jahres statt. Für das Thema Die Gesundheitsversorgung von Klienten in Frankfurt ohne Versicherungsschutz konnten wir als Referentinnen Frau Dr. Maria Goetzens von der Elisabeth-Straßenambulanz der Caritas Frankfurt und Frau Leonie Albert von der Sozialberatung für Migrant*innen und Flüchtlinge des evangelischen Zentrums für Beratung in Frankfurt-Höchst gewinnen.

Beide Veranstaltungen waren besonders informativ und sehr gut besucht.

 

Kollegiales Fachgespräch

Um Vernetzung zu fördern, veranstalten wir jährlich ein kollegiales Fachgespräch, das aktuelle Themen näher beleichten soll. 2019 war unser Thema Soziale Segregation und Benachteiligung in Frankfurt - Kooperation im Sozialraum.

Bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern möchten wir uns für ihr Erscheinen, das Interesse an dem Thema und dem anschließenden gemeinsamen Austausch ebenfalls herzlich bedanken.

Insgesamt haben circa 40 Vertreter*innen aus folgenden Bereichen teilgenommen:

• Bewährungshilfe

• Einsatzstellen für Gemeinnützige Arbeit

• Externe Ausländerberatung

• Gerichtshilfe

• Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt

• Schuldnerberatung

• Suchthilfe

• Wohnungslosenhilfe

• Justizvollzugsanstalten Frankfurt

• Staatsanwaltschaft Frankfurt

Haftentlassenenhilfe ist Prävention

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60329 Frankfurt

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